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FCSI
KMU Berater
Die Ferienanlage.de

Landgericht Magdeburg bestätigt zum dritten Mal meine Rechtsauffassung gegen den "Hasseröder Ferienpark"
Neues vom 27. August 2010

Nach mehrjährigen Auseinandersetzungen zwischen den Gesellschaftern des „Hasseröder Ferienparks“ in Wernigerode und mir hat das Landgericht Magdeburg am 17. August 2010 eine weitere wesentliche Entscheidung zu meinen Gunsten getroffen:

Als Berater des „Hasseröder Ferienparks“ hatte ich einen Vertrag mit der früheren Komplementärgesellschaft der „Ferienpark Nesseltal - Wernigerode GmbH & Co. KG“ (Besitz- und Betriebsgesellschaft). Mein Honorar, dessen Höhe auch durch meine Beiträge für die Entwicklung und Finanzierung des Projekts und meine Leistungen in der Pre-Opening-Phase bestimmt war, wurde jedoch nach Eröffnung des Ferienparks und Sicherstellung der Gesamtfinanzierung nicht mehr gezahlt. Parallel zu zwei zu meinen Gunsten entschiedenen Verfahren, in denen auch der Vorwurf der Falschberatung gerichtlich ausdrücklich zurück gewiesen wurde, haben die Gesellschafter die Komplementärin ausgetauscht, dadurch die frühere Komplementärin vermögenslos gestellt und später für diese Insolvenz beantragt.

Die Bewertungen des Gerichts:

Das LG Magdeburg hat jetzt die Ferienpark Nesseltal - Wernigerode GmbH & Co. KG“, die Mehrheitsgesellschafter Klaus Steinmann, Dietrich Voigt, Erik Voigt, Walter Hoffmann, Uwe Steinmann und Axel Hupe und die heutige Komplementärgesellschaft gesamtschuldnerisch verurteilt, die eingeklagten Geschäftsführungsvergütungen der Komplementärin für zwei Jahre sowie meinen rückständigen Honorarforderungen und Vorverfahrenskosten bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu zahlen. Die Beklagten müssen zudem meine Honoraransprüche für die Zeit nach der Insolvenzeröffnung bis zum Ende der regulären Laufzeit meines Vertrags am 30.6.2008 als Schadensersatz wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung (§ 826 BGB) zahlen, zusätzlich Verzugszinsen in erheblichem Umfang.

Das Gericht hat auch festgestellt, dass die in meinem Vertrag vorgesehene Vergütung angesichts der Größe des Unternehmens und der im Vertrag festgelegten Aufgaben nicht als überhöht anzusehen sei und dass ich keine angebliche Zwangslage der Beklagten ausgenutzt hätte.

Das Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig; die Staatsanwaltschaft Magdeburg ermittelt in dieser Angelegenheit allerdings wegen Betrugs und verschiedener Insolvenzdelikte.

Warum erfolgt diese Mitteilung?

Vor allem im Harz wurden mehrfach bis in die jüngste Zeit falsche Behauptungen im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit für den Hasseröder Ferienpark verbreitet, die sich zumindest in einem Fall auch konkret geschäftsschädigend für mich ausgewirkt haben.

Diesen Gerüchten möchte ich hiermit entgegentreten und Verunsicherungen über meine Person und meine Leistungen, die hierdurch entstanden sein könnten, beseitigen.

Für Rückfragen und die Überlassung des Urteils stehe ich jederzeit und gerne zur Verfügung.


 

Studie des Berliner Öko-Instituts: Ferienparks sind weitaus ökologischer als ihr Ruf
Neues vom 11. August 2010

Im Auftrag des WDR hat das Berliner Öko-Institut den sogenannten Klimafußabdruck von Urlaubsreisen bei Center Parcs berechnet. Dabei wurden sämtliche Emissionen durch An- und Abreise, Unterkunft, Verpflegung und Aktivitäten vor Ort in CO2 mit anderen Urlaubsreiseformen verglichen

Das Ergebnis: "Bei einem fünftägigen Urlaub ergibt sich so ein Fußabdruck von etwa 18 Kilogramm pro Tag und Person. Damit liegt der Klima-Fußabdruck eines Ferienparks nur ganz knapp über dem des Rügen-Urlaub mit 16 Kilogramm CO2! Eine Mallorca-Reise bringt es dagegen auf 87 Kilogramm pro Tag und Person – und ein Trip nach Mexiko auf stolze 515 Kilogramm! Ein Urlaub im Ferienpark steht also, was die Klimabilanz angeht, fast so günstig da wie eine Reise an die Ostsee. Der ausschlaggebende Faktor dabei ist die An- und Abreise, denn die ist ähnlich kurz wie bei einer Fahrt nach Rügen – und sie geschieht in der Regel nicht mit dem Flugzeug sondern mit dem Auto."

Lesen Sie hier: http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,to45n6sx9un4rmww~cm.asp#moreinfo3


 

Kristensen-Group ist insolvent
Neues vom 18. Juni 2010

Heute wird gemeldet, dass nach den bereits im April angemeldeten Insolvenzen der dänischen Kristensen-Group auch Kristensen Deutschland, die zahlreiche Ferienpark-Projekte u.a. in Sierksdorf (Lübecker Bucht), Graal-Müritz und Horumersiel-Schillig (Nordsee) angeschoben hatte, insolvent ist. Dies offenbar in Folge der Insolvenz der dänischen Muttergesellschaft, die zu den größten Anbietern von Ferienwohnungen in Skandinavien gehört und auch Projekte in Polen, auf Mallorca, in der Türkei und in Frankreich plante und realisierte.
 

1. FCSI-Kompetenzforum, 7. Juni in Köln
Neues vom 15. Mai 2010

FCSI, der weltweit tätige Beraterverband in Hotellerie und Tourismus, dem auch ich angehöre, veranstaltet am 7. Juni 2010 im Maritim-Hotel Köln sein erstes Kompetenz-Forum. Namhafte Beraterkollegen werden über Unternehmensnachfolge, Sanierung, die Rolle von Banken bei Investitionen, Mitarbeiterführung, Rationalisierung und spezielle technologische Fragen referieren. Das vollständige Tagungsprogramm finden Sie hier:

http://www.fcsi.info/downloads/ga/kompetenzforum_2010_einladung.pdf
 

Landal Ferienpark Bad Sachsa - Ausbau läuft mit Hochdruck
Neues vom 15. Mai 2010

Wie am 29.1. bereits gemeldet, baut der niederländische Erwerber des bisherigen Ferienparks "Salztal-Paradies" den erworbenen Park zügig aus. Fast alle bestehenden Wohneinheiten sind renoviert worden und die ersten neuen Häuser sind bereits im Bau. Der Betrieb durch Landal Green Parks wird am 1. Juli 2010 übernommen. Der Vertrieb der Wohneinheiten an niederländische Investoren läuft besser als erwartet. Der Westharz bekommt dadurch den im "Masterplan Harz 2015" geplanten kapazitätsstarken Ferienpark. Der bisherige Investor und Betreiber, die Bädergesellschaft Bad Sachsa mbH, wurde bei dem Vorhaben und bei den Verhandlungen mit dem neuen Investor und Landal durch mich beraten.

http://www.ferienpark-badsachsa.nl
 

Werden die Resorts in Beberbeck und Andermatt gebaut?
Neues vom 12. April 2010

Wie die Immobilien-Zeitung meldete, soll im Mai der Kaufvertrag für das Resortareal mit einer internationalen Investorengruppe unterzeichnet werden. Diese soll Resorterfahrung im Mittelmeerraum besitzen. Noch in diesem Jahr soll Baubeginn für das nunmehr abgespeckte Resort mit drei Hotels und einem Ferienpark mit insgesamt rd. 2.500 Betten sein. Üblicherweise müssen auch solche Adressen eine Finanzierung aufbauen, und Betreibernamen sind ebenfalls noch nicht bekannt. Daher ist zu vermuten, dass der Kaufvertrag die üblichen Rücktrittsklauseln enthält. http://www.henners-traum.de wird also wohl erst Wirklichkeit, wenn diese Kleinigkeiten auch abgearbeitet sind Auch das Projekt des Ägypters Sawiri in Andermatt wirft derzeit noch Fragen auf. Interessante und fantasieanregende Hintergründe beleuchtet dieser Artikel http://bazonline.ch/schweiz/standard/Das-lange-Warten-auf-Sawiris-Baumaschinen/story/16593634.
 

Defizite im Mittelstand beim Thema "Rating"
Neues vom 10. Februar 2010

beschreibt dieser Artikel anschaulich:

http://www.handelsblatt.com/kreditrating-banken-lassen-mittelstaendler-abblitzen;2508323

Eine Kernaussage:

"Die aktuelle Krise macht damit deutlich, dass Steuerung des Kreditratings auch für mittelständische Unternehmen ein wichtiges Element der strategischen Führung sein sollte", sagt Mittelstandsexperte Woywode. Ausgangspunkt sollten dabei Kenntnisse über die jeweiligen Ratingsysteme und deren Einflussfaktoren sein. Dazu gehören neben reinen Finanzkennziffern in aller Regel auch Kriterien wie Managementqualität, Marktumfeld, Investitionsplanung oder unternehmensspezifische Risiken.
 

Bad Sachsa (Harz): Investor baut Ferienpark Salztal-Paradies für 10 Millionen Euro aus
Neues vom 29. Januar 2010

"Der niederländische Investor Maddy Gossens übernimmt den Ferienpark Salztal-Paradies von der Bädergesellschaft Bad Sachsa und steckt rund 10 Millionen Euro in Renovierung und Erweiterung. Als Betreiber wird die niederländische Landal GreenParks gehandelt."

Aus dem "Harz-Ticker" der Goslar'schen Zeitung von heute.

Die Bädergesellschaft Bad Sachsa wird von mir beraten. Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen.


 

Zur Diskussion um die Mehrwertsteuersenkung bei Übernachtungsleistungen
Neues vom 11. Dezember 2009

Am 24. Oktober wurde bekannt, dass die neue Regierungsmehrheit im Koalitionsvertrag vereinbart hatte, die Mehrwertsteuer auf Übernachtungsleistungen zu senken und Restaurantleistungen (vorerst) wie bisher zu besteuern. Zunächst fast nur von der Hotelfachwelt registriert, wurde branchenintern und in Internet-Foren wie die Xing Xpert Gruppe HOTELIER sofort über die Umsetzbarkeit z.B. hinsichtlich der Frühstücksleistungen diskutiert. Die breite Öffentlichkeit interessierte sich jedoch herzlich wenig dafür. Erst als am 10. November der von der Regierung verabschiedete Gesetzentwurf ins Internet gestellt wurde, ging ein Aufschrei durch das Land.

Ausgerechnet der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, in der HSH-Affäre nicht gerade glücklich mit Steuermilliarden agierend und inzwischen auch in seiner Partei nicht mehr so innig geliebt, tat sich dabei im wahrsten Sinne des Wortes lautstark hervor. Er, so die Wiedergabe in der Presse, kenne niemanden, der diese Regelung sinnvoll finde. Dabei hat sein Bundesland einen weit überdurchschnittlichen Marktanteil im Inlandstourismus. In mehreren Regionen des Landes zwischen Nord- und Ostsee ist Tourismus die Haupteinnahmequelle seiner Landeskinder, und das Geld stammt gerade nicht von vorsteuerabzugsberechtigten Gästen.

Seit dem Wutausbruch des Herrn Carstensen in Berlin gelten Hoteliers unter weit gehender Ausblendung von Sachargumenten als die zukünftigen Hauptabnehmer neuester Modelle von Porsche und Maserati. Niemand, auch nicht sonst sich so schlau gebende Ökonomen, interessierte sich dafür, dass die Hotelbranche international sehr wettbewerbs- wie kapitalintensiv ist, dass fast sämtliche Nachbarländer zum Teil erheblich niedrigere Mehrwertsteuersätze für Hoteliers kennen.

Das Bild der Branche in der öffentlichen Meinung ist ohnehin durch realitätsferne Illusionen verzerrt. Wer außer dem Statistischen Bundesamt nimmt wahr, dass das Beherbergungsgewerbe sehr kleinteilig strukturiert ist? Von den rund 42.000 Betrieben erzielen fast 27.000 einen Umsatz von weniger als 200.000 Euro, nicht einmal 3.000 schreiben mehr als 1 Million Euro im Jahr in die Bücher. Was davon an Gewinn, der reinvestiert werden kann, übrig bleibt, ist in den meisten Fällen traurig wenig; alle Betriebsvergleiche wissen ein Lied davon zu singen. Banken geben sich zugeknöpfter denn je, wenn es um Finanzierungen geht. Den deutschen Hoteliers wird immer noch vorgehalten, nicht so viel für die Qualität ihres Produktes in Hardware und Service zu investieren wie ihre ausländischen Mitbewerber. Ihnen aber die gleichen steuerlichen Rahmenbedingungen zu gewährleisten, damit investiert werden kann, gilt nunmehr landesweit geradezu als Resultat Vaterland-verratender Lobbyarbeit

Der Wettbewerb in der Hotellerie wird zunehmend über Ausstattung und Ambiente der Häuser, vor allem der Zimmer geführt. Selbst der Budget-Gast erwartet Design und Qualität bei Bett und Bad, auch wenn er auf Minibar und Zimmertelefon verzichtet. Die Härte des Wettbewerbs wird jeden Hotelier zwingen, auf die Steuerersparnis entweder durch Investitionen in das Haus (nicht den Porsche), in die Mitarbeiter oder durch Preissenkungen zu reagieren. In allen drei Fällen kommt die Steuersenkung beim Gast an.

Wenn, wie absehbar, die Mehrheit der Hoteliers sich für Investitionen entscheidet, würden je nach Rechenmodell bei Finanzierung aus dem Cash flow mindestens eine halbe Milliarde Euro an Investitionen jährlich generiert, größtenteils zu Gunsten mittelständischer Handwerksbetriebe. Bei fremdfinanzierten Investitionen ist der kurzfristige Effekt für die labile Konjunktur noch erheblich erfreulicher. Durch die damit verbundene Förderung des Deutschlandtourismus sind Folgeumsätze in Gastronomie, Handel, Verkehr und Freizeiteinrichtungen und damit Steuereinnahmen durch Umsatzsteuer und gesicherte wie neue Arbeitsplätze abzusehen. Wer das zu Ende denkt, sollte vorsichtig sein, die Mehrwertsteuersenkung als unnützes „Steuergeschenk“ zu bezeichnen.

Man hat noch nie von einem Wutausbruch namhafter Politiker gehört, weil z.B. Flugbenzin nicht besteuert und damit geschäftliche wie private Flugreisen erheblich subventioniert werden. Die bevor stehende Mehrwertsteuersenkung ist ein Beitrag für mehr Marktgerechtigkeit im Tourismus des grenzenlosen Europa. Es gibt auch keinen Grund für Eifersüchteleien anderer Branchen oder gar der Restaurant- und Kneipenbesitzer. Die gastgebende Branche und ihr Verband sollten sich von Politikern und anderen selbst ernannten Gralshütern des Staatssäckels nicht auseinander dividieren lassen.

Der Gesetzentwurf, der nun am 18. Dezember noch den Bundesrat passieren muss, lässt noch Fragen in der Ausführung offen. Bereits in Aussicht gestellte Durchführungsverordnungen werden hoffentlich schnell Klarheit bringen. Mit Veranstalterpartnern und Firmenkunden müssen faire Regelungen gefunden werden. Gleichwohl ist die Senkung der Mehrwertsteuer auf Beherbergungsleistungen eine eindeutige Stärkung des Tourismusstandorts Deutschland und sichert Betrieben und Arbeitsplätzen eine stabile Zukunft.


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